Schon seit einigen Monaten „whistleblowt“ es die gesamte interessierte Medienlandschaft wie auch die Anhängerschaft, dass sich was im Team der LASK-Profis tun muss, um nachhaltig wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Da muss man kein großer Wahrsager sein – aber was tun?

Da hat jetzt Trainer Schopp wahrlich einen Schritt gesetzt, der aus meiner Sicht der Schlüssel für eine Trendwende sein kann. Er hat das Thema Kapitän und Spielerrat aufgegriffen! Nur den Kader zu selektieren ist womöglich zu wenig.
Aus meiner Erfahrung als Amateurkicker im Unterhaus kann ich sagen, dass für eine erfolgreiche Meisterschaft nicht nur der Homogenität des Spielerkaders, mit dem Spektrum vom Filigrantechniker bis hin zum Spieler fürs Grobe, sondern auch der Hierachie in einer Mannschaft, wesentliche Bedeutung zukommt.
Auch einer fürs Grobe kann durchaus „Leaderqualitäten“ haben, ich denke da nur an Hans Peter Briegel, der „Walz aus der Pfalz“, vom 1. FC Kaiserslautern und Hellas Verona in der Serie A – den älteren Lesern sicher ein Begriff!
Jetzt zurück zur aktuellen Situation beim LASK. Die Darstellung der Medien, Schopp hätte Kapitän Zulj einfach so abgesägt ist sicher falsch. Ich denke, Schopp hat dieses Thema in einem internen Prozess längst angestoßen, und hat alle mit in`s Boot genommen: Schopp: „Wir haben mit den Jungs vereinbart, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern aufgeteilt werden muss. Für diesen Prozess wollen wir die Vorbereitung nutzen“! Mit „Jungs“ war sicher das Kollektiv der Mannschaft inclusive Robert Zulj gemeint
Jeder fühlt sich damit wertgeschätzt. Er wird das Zulj und der Mannschaft nicht unerwartet über die Medien ausgerichtet haben. Es wird schon länger ein Thema sein, und schaun wir mal, wie`s weitergeht. Schopp hat jedenfalls meinen Respekt!
Ich schätze Robert Zulj ungemein. Sportlich, als auch menschlich, soweit ich das aus seinen Interviews ableiten kann. Er ist ein Unterschiedsspieler und hat uns alle schon mit herrlichen Toren und Vorlagen begeistert. Der LASK und die Mannschaft braucht ihn. Ich hoffe er geht mit der aktuellen Situation positiv um. Mein Ansatz wäre: ALLES darf hinterfragt werden, kritikfähig sein!



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